"Tja, liebes Parship-Team, auch wir können euch nur eine von diesen Traumstorys anbieten, die viel zu schön klingen, um wahr zu sein. Und wenn mir jemand vor etwas über zwei Jahren gesagt hätte, dass ich einen Mann ausgerechnet im Internet kennenlernen und ihn innerhalb eines Jahres heiraten würde, hätte ich schlicht geantwortet: 'Du spinnst!' - Aber es ist doch alles wahr. Unsere Traumstory begann am 29. Dezember 2005, gut zwei Monate vor meinem vierzigsten Geburtstag. Ich war seit September bei Parship, hatte ganz nette (Mail-)Kontakte gehabt, aber einer, dem ich mich hätte anvertrauen wollen, den ich nah an mich ranlassen könnte, der war noch nicht dabei gewesen. Übrigens: Bei über 600 Vorschlägen musste ich natürlich sortieren - und habe diejenigen Profile rausgeworfen, die nichts in 'Ich über mich' geschrieben hatten. Nur Beruf und formularmäßige Angaben über Hobbys waren mir zu wenig aussagekräftig; sollte Mann denn gar nichts über sich zu sagen wissen? Mein (späterer) Mann hatte sich Gott sei Dank sehr viele Gedanken über sich und über seine Interessen gemacht, die so spannend klangen, dass ich (damals noch in Hamburg wohnhaft) am 29.12. um 13.20 Uhr (diese Uhrzeit spielt später noch eine Rolle) eine kurze Anfrage an ihn schrieb und fragte, wo genau er denn in Niedersachsen wohne. Da muss ihm der Schreck in die Glieder gefahren sein, denn er wollte doch eigentlich gar keine Hamburgerin kennenlernen ... Nein, nicht alle Hamburgerinnen sind hochnäsig, wie sich herausstellte ... Wir mailten dann eine Woche sehr eifrig hin und her, ich hab ihm eine meiner Konzerteinführungen zum Korrekturlesen anvertraut, Fotos wurden ausgetauscht (meins war nicht gerade aktuell, aber es hat anscheinend trotzdem wie eine Bombe eingeschlagen) und schließlich das erste Treffen verabredet: Kino ('Wie im Himmel') in Hamburg. Ein Film über die Kraft der Musik, die uns beiden beruflich wie privat außerordentlich viel bedeutet. Viel Stoff für Gespräche, sollte man meinen. Trotzdem saß ich beim anschließenden Wein beim Italiener einem ziemlich schüchternen Mann gegenüber. Kein Wunder, stellte sich später heraus, hatte er doch schon vor diesem ersten Treffen seinem besten Freund berichtet, die Frau seines Lebens getroffen zu haben ('Die ist es!'). Und wenn sie einem dann leibhaftig gegenübersitzt ... Das wusste ich aber zu dieser Zeit nicht und war nach dem Treffen drauf und dran, dem Mann doch lieber einen Korb zu geben. Aber Gott sei Dank hab ich es mir dann anders überlegt. Es folgte noch eine Woche Mailaustausch (auch heute noch eines unserer liebsten Kommunikationsmittel), der Stück für Stück immer näher und intimer wurde, und ein zweites Treffen wurde anberaumt, diesmal bei Hagenbeck. Ja, und dann ... nein, keine Küsse, sondern ... ich möchte mal sagen: wir haben dem anderen jeweils unsere Seele in die Hand gelegt in der Hoffnung und dem Vertrauen, dass er/sie gut damit umgeht. Ein Vertrauen übrigens, das bis heute nicht enttäuscht wurde. Die Dinge, die bis dahin ungesagt geblieben waren und für die das Mailpapier einfach ungeeignet ist (telefoniert hatten wir bis dahin nur ein Mal ganz kurz), wurden auf das dritte Treffen verschoben, eine Einladung zum Essen eine Woche später wieder in Hamburg. Und da hat er mich endlich geküsst! Seitdem sind wir ein unendlich glückliches Paar. Dabei hat weder eine Rolle gespielt, dass ich 10 Tage nach dem ersten Kuss für zwei Wochen mit einer Freundin nach Südafrika flog (man kann auch aus dem tiefsten Busch SMSe schicken), noch dass uns auch in Deutschland immerhin ca. 160 km trennten. Wenn es sich irgendwie einrichten ließ, haben wir uns am Wochenende gesehen und sind uns dabei immer vertrauter geworden. Einen Mann zu finden, mit dem ich sein und werden darf, wie ich bin, das hätte ich nie geglaubt. Aber mein Liebster ist dieser Mann. Unseren Familien haben wir den anderen dann auch recht schnell vorgestellt - und die Kinder meiner Schwester haben meinen Schatz gleich als Onkel 'abonniert'. Was soll ich sagen? Es stimmt einfach mit uns - und so begannen wir schon im April 2006 (nach einem wunderschönen Kurzurlaub in Wien), über ein Zusammenwohnen zu sprechen. Schnell kristallisierte sich dabei heraus, dass Hamburg als Wohnort nicht infrage kam, weil Christian dort keine Arbeit finden würde. Bei mir funktionierte der berufliche Wechsel in seine Stadt dagegen problemlos. Im August 2006 haben wir uns ganz richtig verlobt, ich bin im November nach Niedersachsen gezogen, und dort haben wir dann am 29. Dezember um 13.20 Uhr (s.o.!) standesamtlich und am 2. Juni 2007 kirchlich geheiratet. Wir haben die große Liebe gefunden - dank Parship! Und an alle 'da draußen', die noch auf der Suche sind: euch drücken wir ganz fest die Daumen, dass es auch bald klappt. Viele Grüße von Kerstin und Christian" Zur Hochzeit von Kerstin und Christian am 29. Dezember 2006 gratuliert das gesamte PARSHIP-Team sehr herzlich! Weitere Beiträge zum Thema |
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