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Erfolgsgeschichte

Petra und Frank (beide 43)

Petra (43, Übersetzerin) aus Hamburg fand mit PARSHIP.de den gleichaltrigen Frank (Pharmaberater) aus Osnabrück. Sie hat uns ihre gemeinsame Geschichte aufgeschrieben:

"Ich war schon in der 'Verlängerung' bei Parship, da die erste Zeit nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte und auch enttäuschende Kontakte dabei waren. So dachte ich: 'Probier es noch eine Weile, mal sehen, vielleicht klappt es diesmal, und du findest endlich Mr. Right.'

2005 ging ich mit einer Freundin über den Hamburger Weihnachtsmarkt und landete bei einer Wahrsagerin. Na ja, an solch einen 'Quatsch' glaube ich eh nicht, alles Humbug, allgemein gefasste Prognosen, die bei jedem Zweiten zutreffen. Aber von Neugier getrieben, wollte ich das mal ausprobieren.

Ich war recht verblüfft, wie konkret die Prophezeiung wurde. Unter anderem sagte sie mir: 'In Kürze tritt der Mann Ihres Herzens in Erscheinung, und Sie werden mit ihm alt.' Ich hatte diese Episode bald vergessen, doch nicht für lange Zeit. Mitte Dezember bekam ich eine Antwort auf eine meiner Kontaktanfragen. Wie ich heute weiß, hat Frank einige Zeit überlegt, ob er auf meine Kontaktanfrage antworten soll, denn er musste dazu seine Mitgliedschaft verlängern. Anscheinend haben ihn die Neugier und die Hoffnung auf Mrs. Right bestärkt, es zu tun und das Geld zu investieren.

Zunächst hielten wir über einige Zeit einen regen Mailaustausch, erst über Parship, dann auch über die Privatmail. Die Mails wurden lang und länger, und nachdem wir angefangen hatten zu telefonieren und die Gespräche bis zu sechs Stunden lang wurden, MUSSTEN wir uns sehen. Also haben wir uns verabredet: Frank kommt aus Osnabrück und wir trafen uns an den Landungsbrücken in Hamburg. Der erste optische Eindruck war jeweils anders, als wir es erwartet hatten. Frank hat mich als etwas sehr zurückhaltend empfunden (um nicht spießig zu sagen), ich empfand ihn als - für sein Alter- zu gesettled. Aber das war lediglich der erste, sehr flüchtige Moment. Wir haben in einem portugiesischen Cafe einen Wein getrunken, und nach den ersten Sätzen war es pures 'Knistern'. Wir sind dann gegangen und auch der sehr kalte Tag hat uns nichts ausgemacht, denn der fallende Schnee um uns herum schmolz nur so dahin. Passenderweise hatten wir beide Urlaub, so konnte ich ihn kurz darauf in Osnabrück besuchen.

Silvester haben wir schon zusammen gefeiert und mit dem neuen Jahr begann auch eine Fernbeziehung mit vielen Sehnsüchten und endlosen Telefonaten. Noch morgens vor dem Aufstehen das erste telefonische gemeinsame Wachwerden, während der Mittagspause ein schneller Bericht des bisherigen Tagesgeschehens, und sobald es Abend war, haben wir bis zum Einschlafen telefoniert. Irgendwann im Sommer 2006 kam es zur Entscheidung, zusammen mit meiner Tochter zu ihm nach Osnabrück zu ziehen. Wir waren uns beide sicher - das klappt!

Jetzt, nach weiteren anderthalb Jahren, können wir ein Fazit ziehen: Meinen Job bei einer renommierten Bank habe ich gekündigt und bin inzwischen selbstständig als Übersetzerin tätig. Wir haben eine entsprechende Wohnung gefunden, haben zwei Umzüge gemeistert, eine Schule gefunden etc. Die Veränderungen sind groß: Neue Umgebung, Freunde sind noch rar, schweren Herzens habe ich meinen Sohn - auf seinen Wunsch hin - bei seinem Vater in Hamburg gelassen.

Auch für Frank war es nicht einfach, sich an das Zusammenleben mit Frau und pubertierender 'Bonus-Tochter' zu gewöhnen. Er macht sich bestens als 'Zweit-Vater', mit allen Pflichten und auch den schönen Seiten, die das Zusammenleben mit Kids bringt. Der Freundeskreis: Alster und Elbe fehlen uns manchmal, aber bisher sagen sowohl meine Tochter als auch ich: ZUM GLÜCK IN OSNABRÜCK!!"

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